80-Prozent-Jobs in Zürich: Die Viertagewoche in der IT 2026

Kurz gesagt

Am 19. Oktober 2026 erlaubten 68 der 287 Software-Engineering-Inserate für die Stadt Zürich auf unserer Seite ein Pensum unter 100 %, meist als Spanne von 80–100 %. Banken, Versicherungen und die öffentliche Hand boten das in fast der Hälfte ihrer Inserate an, die US-Techfirmen in keinem. Bei 80 % sinkt der Lohn um einen Fünftel, die Ferienwochen bleiben gleich, und das Sparguthaben in der Pensionskasse kann um mehr als einen Fünftel sinken.

Diese Zahlen sind Zählungen unserer Inserate an einem Tag, keine Erhebung des Zürcher Arbeitsmarkts. Wir haben jedes Inserat auf Englisch und auf Deutsch gelesen und notiert, was es zum Pensum sagt. Teilzeit ist in der Schweiz verbreitet: Im vierten Quartal 2025 arbeiteten 38,6 % der Erwerbstätigen Teilzeit, so das Bundesamt für Statistik (BFS), das alles unter 90 % als Teilzeit zählt. Bei den Männern waren es 553'000 von 2,61 Millionen, etwa jeder fünfte. Ob das bei einer Software-Stelle auch für dich drinliegt, hängt stark davon ab, wer sie ausschreibt.

Wie häufig sind 80-Prozent-Stellen im Software Engineering in Zürich?

Etwa jedes vierte Inserat bietet das an, und der Anteil schwankt je nach Arbeitgeber stark. Von 287 Inseraten erlaubten 68 (24 %) ein Pensum unter 100 %, 44 (15 %) nannten 100 % und sonst nichts, und 175 (61 %) erwähnten gar kein Pensum. Von den 112 Inseraten, die eines nannten, waren also die meisten offen für weniger als Vollzeit.

Balkendiagramm zu 287 Zürcher Software-Inseraten am 19. Oktober 2026: 24 % erlauben unter 100 %, 15 % nur 100 %, 61 % nennen nichts. Unter 100 %: Banken, Versicherer, öffentliche Hand 46 %, andere 27 %, Agenturen 22 %, US-Techfirmen 0 %.
Was 287 Software-Engineering-Inserate für die Stadt Zürich am 19. Oktober 2026 zum Pensum sagten. Unsere Zählung der Inserate, von uns gruppiert.

Üblich ist eine Spanne. Von den 68 nannten 49 eine Spanne von 80–100 %, drei 60–100 %, je eines 70–100 % und 50–100 %, und eines nannte mindestens 80 %. Sieben nannten nur ein Teilzeitpensum, etwa 80 % oder 60–80 %, und sechs waren Inserate von Digitec Galaxus mit dem Satz, jede Stelle sei auch zu 80 % möglich. Kein einziges Inserat sprach von einer Viertagewoche. In der Schweiz ist die Viertagewoche ein Prozentsatz, und die Tage vereinbarst du danach.

Wer inseriert, zählt mehr als der Jobtitel. Schau auf den untersten Balken: Die 51 Inserate der US-Techfirmen (Google, NVIDIA, Microsoft, Salesforce, Databricks und ein paar weitere) erwähnten nie ein Pensum unter 100 %. Die 33 von Google sagten gar nichts zum Pensum, und fünf der acht von NVIDIA hatten 100 % im Titel. Das beweist nicht, dass du nicht fragen kannst, aber nichts in ihren Inseraten lädt dazu ein. Bei den Personalvermittlern ist es umgekehrt: 22 ihrer 76 Inserate nannten 100 %, und 12 davon waren Contracting-Stellen, also Einsätze auf Zeit. Von den 17 Agentur-Inseraten, die weniger erlaubten, kamen 12 von einer einzigen Agentur, Consult & Pepper, alle für Stellen bei der Zürcher Kantonalbank. Wer diese Inserate schaltet, zeigen wir in unserem Beitrag über Arbeitgeber für Software Engineers in Zürich.

Banken, Versicherungen und die öffentliche Hand

Die Finanzbranche und die öffentlichen Arbeitgeber waren am offensten: 18 ihrer 39 Inserate erlaubten weniger als 100 %. Alle acht eigenen Inserate der Zürcher Kantonalbank trugen «80% - 100%» in der Kopfzeile, und die Bank zählt Teilzeitarbeit zu ihren Benefits. SIX, die Zurich Versicherung, LGT, der Kanton Zürich und die ETH Zürich hatten je mindestens ein Inserat mit Spanne. Zwei der vier Inserate von Raiffeisen nannten keine Zahl, schrieben aber, dass die Bank Teilzeitpensen anbietet.

Am weitesten ging die Stadt Zürich. Ihr einziges Inserat, für eine bis Februar 2028 befristete Stelle als Applikationsverantwortliche/r und Entwickler/in, war für 60–80 % ausgeschrieben und nannte den Lohn bei 100 %: CHF 100'000 bis 115'000 im Jahr, also 7'700 bis 8'800 im Monat. Mit dieser Zahl rechnen wir weiter unten.

Digitec Galaxus: jede Stelle zu 80 %

Alle sechs Inserate des Onlinehändlers auf unserer Seite enthielten denselben Satz: «Zudem ist jede Position auch im 80%-Pensum möglich.» Die Stellen reichten vom Junior Software Engineer bis zum Software Architect, das Angebot gilt also nicht nur auf einer Stufe. Andere Schweizer Arbeitgeber unter den 121 Inseraten, die wir als «andere Arbeitgeber» gruppiert haben, waren weniger einheitlich. Comparis, True Wealth, RUAG, Supercomputing Systems, Zurich Instruments und die Plakatfirma APG nannten Spannen, die Robotik- und KI-Start-ups sagten meist nichts.

Zu wissen, wer dafür offen ist, ist die halbe Arbeit. Die andere Hälfte: lesen, was ein Prozentsatz tatsächlich verspricht.

Was bedeutet 80–100 % in einem Inserat?

Es heisst, dass der Arbeitgeber jedes Pensum in dieser Spanne akzeptiert und dass du die genaue Zahl aushandelst. Es heisst nicht, dass die Stelle auf 80 % ausgelegt ist, und es sagt nichts darüber, an welchen Tagen du arbeitest.

Der Prozentsatz bezieht sich auf die Vollzeitwoche des Arbeitgebers, und die ist nicht überall gleich. Abraxas, mit zwei Inseraten zu 80–100 %, nennt eine 41-Stunden-Woche bei Vollzeit, 80 % sind dort also 32,8 Stunden. Bei einem Arbeitgeber mit 40-Stunden-Woche sind es 32. Ein freier Tag pro Woche ist der naheliegende Weg, 80 % zu nutzen, aber nichts hindert dich daran, fünf kürzere Tage oder zwei freie Nachmittage zu vereinbaren. Schreib auf, was du willst, bevor du fragst.

Achte auch auf die Einordnung. Von den 55 Inseraten mit einer Spanne wie 80–100 % waren 40 in den Stellendaten als «Vollzeit» eingetragen, die Angabe, die Suchmaschinen auslesen. Wer nur nach Teilzeitstellen filtert, verpasst also die meisten Stellen, bei denen vier Tage möglich wären. Besser suchst du im Text nach «80 %» oder «Pensum». Viele dieser Inserate sind auf Deutsch, und was das für Englischsprachige heisst, steht in unserem Beitrag Brauchst du Deutsch für einen Job in Zürich?

Wenn das Inserat nichts sagt

Die 61 % der Inserate ohne Pensum sind kein Nein. Sie sagen es dir einfach nicht. Swisscom zeigt, wie unterschiedlich die Formulierung sogar innerhalb einer Firma sein kann: Die drei Inserate der Swisscom (Schweiz) AG boten 60–100 %, die übrigen Inserate von Swisscom nannten keine Zahl. adesso schrieb «Arbeiten in Teilzeit ist nach Absprache möglich (80-100%)» mitten in einen Absatz über die Firmenkultur, wo man es beim schnellen Lesen übersieht. Schweigt ein Inserat, hilft nur Nachfragen, und damit sind wir beim Wie und Wann.

So fragst du nach einer Viertagewoche

Frag, wenn der Arbeitgeber dich will und bevor du unterschreibst, und zwar schriftlich. Das ist die Kurzfassung; die Gründe stehen im Gesetz und in den Inseraten.

Das Schweizer Recht gibt dir keinen Anspruch auf 80 %. Das Obligationenrecht erwähnt Teilzeit im Kapitel über den Arbeitsvertrag genau einmal, in Artikel 319, und zwar um festzuhalten, dass ein Teilzeitvertrag ein gewöhnlicher Arbeitsvertrag ist. Dein Pensum ist eine Vertragsbedingung, auf die sich beide Seiten einigen, und nach der Unterschrift ändert es sich nur, wenn sich beide wieder einigen. Deshalb kommt es auf den Zeitpunkt an: Vor einem Angebot bist du eine Kandidatin oder ein Kandidat unter mehreren, nach der Unterschrift bittest du um eine Vertragsänderung. Dazwischen, wenn der Arbeitgeber dich ausgewählt hat, hast du den meisten Spielraum.

Nennt das Inserat eine Spanne, sag deine Zahl früh, in der Bewerbung oder im ersten Gespräch: «Ich bewerbe mich für 80 %.» Der Arbeitgeber hat im Prinzip schon Ja gesagt, und beim Angebot gibt es keine Überraschung. Sagt das Inserat nichts, raten wir dir, das Thema nach dem ersten Gespräch anzusprechen, wenn das Interesse auf beiden Seiten da ist, und es als geplantes Arbeitsmodell zu präsentieren, nicht als Gefallen. Steht nur 100 % im Inserat, frag trotzdem, wenn dir die Stelle wichtig ist, aber rechne mit einem Nein. Am wenigsten Spielraum lassen Contracting-Stellen: Von den 16 auf unserer Seite, die ein Pensum nannten, verlangten 12 genau 100 %.

Wenn das Angebot kommt, antworte mit den Punkten, die du im Vertrag haben willst. Eine kurze E-Mail reicht:

Vielen Dank für das Angebot, ich nehme es gerne an. Bevor ich unterschreibe: Können wir das Pensum im Vertrag festhalten? Ich möchte 80 % arbeiten, vier Tage pro Woche, freitags frei. Ich bitte um den Lohn bei 100 % und bei 80 %, den Ferienanspruch in Tagen und das Vorsorgereglement der Pensionskasse. Vielen Dank.

Die letzte Bitte in dieser E-Mail vergisst man leicht, und der Abschnitt zur Pensionskasse weiter unten erklärt, warum sie wichtig ist.

Was passiert bei 80 % mit deinem Lohn?

Dein Lohn sinkt um genau 20 %, und mit ihm alles, was davon berechnet wird: der 13. Monatslohn, sofern dein Arbeitgeber einen zahlt, und jeder Bonus, der als Anteil am Lohn festgelegt ist. Nimm die Spanne der Stadt Zürich. CHF 100'000 im Jahr bei 100 % sind 80'000 bei 80 %, und aus 7'700 im Monat werden 6'160. Deshalb solltest du immer auch nach dem Lohn bei 100 % fragen: Diese Zahl vergleichst du zwischen Angeboten, und sie nimmst du mit, wenn du später wieder auf 100 % gehst.

Die andere Hälfte des Lohns ist Zeit. Stunden über dein vereinbartes Pensum hinaus sind Überstunden nach Artikel 321c des Obligationenrechts. Dein Arbeitgeber muss dir dafür, mit deinem Einverständnis, gleich viel Freizeit geben oder die Stunden mit einem Zuschlag von mindestens 25 % bezahlen, ausser dein Vertrag regelt es schriftlich anders. Lies die Klausel zu den Überstunden vor der Unterschrift, denn ein schriftlicher Vertrag kann diesen Zuschlag ausschliessen. Eine 80-Prozent-Stelle, die still und leise fünf Tage füllt, ist eine 100-Prozent-Stelle zu 80 % des Lohns.

Ferien bei 80 %: weniger Tage, gleich viele Wochen

Bei 80 % behältst du gleich viele Ferienwochen, nur in weniger Tagen gezählt. Das Gesetz schreibt mindestens vier Wochen Ferien pro Jahr vor, fünf für Angestellte bis 20, und es zählt in Wochen, nicht in Tagen. Bei einer Viertagewoche sind vier Wochen 16 Arbeitstage.

Die meisten Zürcher Arbeitgeber geben mehr als das Minimum. Digitec Galaxus bietet in seinen Inseraten 25 Ferientage, APG und die kantonale Gebäudeversicherung GVZ mindestens fünf Wochen, Denner sechs Wochen. Bei 80 % an vier Tagen werden aus den 25 Tagen von Digitec 20, immer noch fünf Wochen weg vom Schreibtisch. Steht der Ferienanspruch in deinem Vertrag in Tagen, prüf, ob er für dein Pensum umgerechnet wurde, und in welche Richtung.

Manche Arbeitgeber bieten einen anderen Weg zu mehr freier Zeit, und der Vergleich lohnt sich. Bei Abraxas können Angestellte zwei zusätzliche Ferienwochen pro Jahr kaufen, APG bietet dasselbe. Beim Kanton Zürich kannst du Ferien mit deinem Gleitzeitguthaben aufstocken. Zwei gekaufte Wochen zusätzlich zu den mindestens 25 Tagen bei Abraxas ergeben sieben Wochen Ferien bei einem Pensum von 100 %. Willst du vor allem einen langen Sommer und nicht einen freien Freitag, frag zuerst, wie gekaufte Wochen verrechnet werden, bevor du nach 80 % fragst.

Senkt Teilzeit deine Rente?

Das kann sie, und zwar stärker als deinen Lohn, je nach Reglement deiner Pensionskasse. Die Altersvorsorge der Schweiz ruht auf drei Säulen, und 80 % wirkt sich auf jede anders aus.

Die erste Säule, die staatliche AHV-Rente, trifft es am wenigsten. Sie hängt davon ab, wie viele Jahre du eingezahlt hast, und von deinem durchschnittlichen Einkommen über das ganze Erwerbsleben. Die Maximalrente von CHF 2'520 im Monat bekommt, wer keine fehlenden Beitragsjahre hat und im Durchschnitt mindestens CHF 90'720 im Jahr verdient hat, so das Merkblatt 3.01 der AHV/IV zu den Altersrenten. Ein Jahr zu 80 % ist trotzdem ein volles Beitragsjahr. Bleibt dein Einkommen in der Nähe dieser Grenze oder darüber, kosten dich ein paar Jahre zu 80 % hier wenig.

Bei der zweiten Säule, der Pensionskasse deines Arbeitgebers, tut 80 % weh. Die Kasse versichert nicht deinen ganzen Lohn. Sie zieht zuerst einen festen Betrag ab, den Koordinationsabzug, laut den Masszahlen des Bundesamts für Sozialversicherungen 2026 CHF 26'460. Deine Altersgutschriften sind ein Prozentsatz dessen, was übrig bleibt. Bleibt der Abzug voll, während dein Lohn sinkt, fällt dein versicherter Lohn um mehr als 20 %. Das Gesetz verpflichtet eine Kasse nicht, den Abzug ans Pensum anzupassen: Laut den FAQ des BSV zur Teilzeitarbeit dürfen Kassen einen tieferen Abzug festlegen oder den ganzen Lohn versichern, müssen es aber nicht.

Diagramm zu CHF 100'000 Lohn: Bei 80 % sind es brutto 80'000. Versichert sind 73'540 bei 100 %, 58'832 bei 80 % mit angepasstem und 53'540 mit vollem Abzug. Fünf Ferienwochen und das Säule-3a-Maximum von 7'258 bleiben gleich.
Unser Beispiel mit CHF 100'000 im Jahr, dem unteren Ende der Spanne der Stadt Zürich: was sich bei 80 % ändert und was nicht. Zahlen 2026 vom BSV und aus dem Vorsorgereglement der BVK; Berechnung von uns.

Das heisst bei CHF 100'000, in einer Kasse, die den ganzen Lohn über dem Abzug versichert, ohne Obergrenze (eine Kasse, die nur das gesetzliche Minimum versichert, hört bei einem versicherten Lohn von CHF 64'260 auf): Bei 100 % versichert die Kasse 73'540 (100'000 minus 26'460). Bei 80 % versichert eine Kasse mit angepasstem Abzug 58'832, genau 20 % weniger. Eine Kasse, die den vollen Abzug behält, versichert 53'540, also 27 % weniger. Das jährlich Gesparte folgt dem versicherten Lohn. Mit dem gesetzlichen Mindestsatz für 35- bis 44-Jährige, 10 % des versicherten Lohns, sind das CHF 7'354 im Jahr bei 100 %, 5'883 mit angepasstem und 5'354 mit vollem Abzug. Die Sätze deiner Kasse sind vielleicht höher, aber die Lücke entsteht genauso.

Der Kanton Zürich ist ein Arbeitgeber, der den Abzug anpasst. Seine Pensionskasse, die BVK, hält die Regel auf den Personalseiten des Kantons fest:

Ausschnitt aus der Personalseite des Kantons Zürich zur beruflichen Vorsorge: Bei 100 % entspricht der Koordinationsabzug CHF 26'460 (Stand 1. Januar 2026), bei Teilbeschäftigung wird er dem Beschäftigungsgrad angepasst.
Die Regel der BVK für Teilzeitangestellte: Bei 100 % beträgt der Abzug CHF 26'460, bei Teilzeit wird er dem Beschäftigungsgrad angepasst (Art. 20 Abs. 2 Vorsorgereglement). Quelle: zh.ch, gelesen am 20. Oktober 2026.

Lass dir vor der Unterschrift das Vorsorgereglement der Kasse geben und such darin nach dem Koordinationsabzug und dem Wort Beschäftigungsgrad. Bleibt der Abzug voll, kannst du einen Teil der Lücke später mit freiwilligen Einzahlungen in die Kasse schliessen, sogenannten Einkäufen, die das Gesetz erlaubt, bis zu den Leistungen, die das Reglement der Kasse vorsieht.

Die dritte Säule schrumpft gar nicht. Solange du in einer Pensionskasse bist, kannst du 2026 bis zu CHF 7'258 im Jahr steuerlich abzugsfähig in die Säule 3a einzahlen, bei 80 % gleich viel wie bei 100 %. Einzuzahlen, was die zweite Säule nicht mehr für dich spart, ist der einfachste Weg, deine Altersvorsorge auf Kurs zu halten.

Bevor du einen 80-Prozent-Vertrag unterschreibst

Liegt das Angebot vor, prüf, ob der Vertrag fünf Dinge festhält: das Pensum in Prozent, deine Arbeitstage, den Lohn bei 100 % und bei 80 %, deine Ferien in Tagen für dein Pensum und wie Überstunden geregelt sind. Fehlt etwas, verlang es vor der Unterschrift, denn später ist jeder dieser Punkte schwerer zu ändern.

Dann rechne die Pensionskasse selbst durch. Such den Koordinationsabzug im Reglement, zieh ihn von deinem Lohn bei 80 % ab, voll oder angepasst, wie es das Reglement vorsieht, und vergleich das Ergebnis mit deinem versicherten Lohn bei 100 %. Ist die Lücke grösser als 20 %, können Einzahlungen in die Säule 3a oder ein späterer Einkauf einen Teil davon schliessen. Das ist eine Stunde Lesen gegen eine Lücke, die mit jedem Jahr in der Viertagewoche wächst.

Häufige Fragen

Ist ein 80-Prozent-Pensum Vollzeit oder Teilzeit?
Das hängt davon ab, wer zählt. Das Bundesamt für Statistik zählt alles unter 90 % als Teilzeit, eine 80-Prozent-Stelle ist in der Statistik also Teilzeit. Arbeitgeber führen eine Stelle mit 80–100 % dagegen oft als Vollzeitstelle: Auf unserer Seite waren 40 der Inserate mit einer solchen Spanne als Vollzeit markiert. Für dich zählt, welches Pensum in deinem Vertrag steht.
Bin ich mit 80 % auch gegen Nichtberufsunfälle versichert?
Ja. Nach der Verordnung über die Unfallversicherung sind Teilzeitangestellte, die bei einem Arbeitgeber mindestens acht Stunden pro Woche arbeiten, auch gegen Unfälle in der Freizeit versichert. Eine 80-Prozent-Stelle liegt weit darüber. Unter acht Stunden sind nur Berufsunfälle und Unfälle auf dem Arbeitsweg gedeckt.
Muss ich mit 80 % in die Pensionskasse?
Ja, sofern du bei diesem Arbeitgeber mehr als CHF 22'680 im Jahr verdienst, die Eintrittsschwelle für 2026. Fast jeder Lohn im Software Engineering liegt auch bei 80 % darüber. Was sich ändert, ist der Teil deines Lohns, den die Kasse versichert, und das hängt von ihrem Reglement ab.
Kann ich später wieder auf 100 % erhöhen?
Nur wenn dein Arbeitgeber zustimmt, denn das Pensum ist Teil deines Arbeitsvertrags, und eine Änderung müssen beide Seiten unterschreiben. Manche Arbeitgeber schreiben einen Termin zur Überprüfung in die Vereinbarung, darum kannst du bitten. Ist dir die Rückkehr wichtig, halte sie schriftlich fest, bevor du den 80-Prozent-Vertrag unterschreibst.

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