Software Engineer Jobs Zürich: Diese Firmen stellen 2026 ein

Wer jetzt einstellt
Am 17. Oktober 2026 hatte Google auf unserer Seite die meisten offenen Software-Engineering-Stellen in der Stadt Zürich: 32 Inserate. Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) kam auf 8 eigene und 12 weitere, die ein Personalvermittler für sie geschaltet hatte, Digitec Galaxus und BLP Digital auf je 7. Personalvermittler schalteten 76 der 247 Inserate, die wir gruppiert haben.
Diese Zahlen beruhen auf den Inseraten auf softwareengineerjobszurich.ch an diesem Tag und sind keine Erhebung des Zürcher Arbeitsmarkts. Unsere Seite hatte 289 aktive Software-Engineering-Inserate in der Stadt. Wir haben die 59 Arbeitgeber und Agenturen mit den meisten davon herausgegriffen, zusammen 247 Inserate, jedes davon gelesen und geprüft, was die Arbeitgeber über sich selbst schreiben. Die übrigen 42 stammen von Arbeitgebern mit je einem Inserat und aus Inseraten, die von anderen Jobseiten übernommen wurden. Ein Inserat ist auch nicht immer eine Stelle: Manche Stellen sind mehrfach ausgeschrieben, und wir sagen jeweils, wo. Jeder Name unten hatte am genannten Tag offene Stellen.
Wer hat gerade die meisten Software-Jobs in Zürich?
Google, mit grossem Abstand. Dahinter folgen eine Bank, ein Onlinehändler, ein KI-Scale-up und ein Chiphersteller. Das sind die direkten Arbeitgeber mit fünf oder mehr Inseraten auf unserer Seite am 17. Oktober 2026:
| Arbeitgeber | Art | Inserate | Sucht vor allem |
|---|---|---|---|
| Big Tech | 32 | Backend, SRE und Full Stack für YouTube, Cloud und Ads | |
| Zürcher Kantonalbank | Bank | 8, plus 12 über eine Agentur | Java DevOps, Avaloq, Frontend |
| Digitec Galaxus | Onlinehändler | 7 | Full Stack mit C# und .NET, Architekten |
| BLP Digital | Scale-up | 7 | KI-Agenten für ERP-Systeme, Presales Engineers |
| NVIDIA | Big Tech | 6 | Senior C++ und Rust, Netzwerkarchitektur |
| Swisscom | Telekom | 6 | Plattform, DevOps, Consulting Engineers |
| BJAK | Start-up | 5 | Apps für einen KI-Assistenten: iOS, Android, Web |
| Kanton Zürich | Öffentliche Hand | 5 | Applikationsentwicklung, SAP, eine Lehrstelle |
Bei Google, NVIDIA und Swisscom sind jeweils zwei Firmennamen zusammengezählt, unter denen sie inserieren, und ein paar von Googles Inseraten sind dieselbe Stelle mehrfach. Knapp dahinter lagen mit je vier Inseraten Raiffeisen, VZ VermögensZentrum, die ETH Zürich, der Lieferroboter-Hersteller RIVR, die Legal-AI-Firma DeepJudge und Blockstream.
Gruppiert man die 59 Namen nach Art, verschiebt sich das Bild. Personalvermittler schalteten mehr Inserate als jede andere Gruppe, Big Tech folgt auf Platz zwei, und knapp dahinter kommen die jungen Firmen, viele davon mit Wurzeln an der ETH.

Jede Gruppe stellt anders ein. Wir beginnen mit den grössten Namen.
Big Tech: meist Senior-Stellen, selten remote
Google ist auf unserer Seite die grösste einzelne Quelle für Software-Jobs in Zürich, und das meiste, was die grossen US-Firmen hier ausschreiben, sind Senior-Stellen.
Googles eigene Karriereseite nennt Zürich seinen «Europe engineering hub» und schreibt dem Zürcher Büro Maps für Europa, den Nahen Osten und Afrika zu, dazu wichtige Gmail-Funktionen und Arbeit an YouTube. Die Inserate passen dazu: Auf unserer Seite hatte Google vier Stellen bei YouTube, fünf mit Cloud im Titel, vier im Site Reliability Engineering (SRE, die Leute, die grosse Systeme am Laufen halten, darunter jene von Gmail), dazu Jobs für Gemini und Search, Shopping Ads und Google DeepMind. Die Karrierestufen stehen im Titel. Vier Inserate galten der Stufe Software Engineer II und acht der Stufe Software Engineer III, beides Stufen für Leute am Anfang ihrer Laufbahn. Ein Inserat für Software Engineer III verlangt einen Bachelor oder gleichwertige Praxiserfahrung und zwei Jahre Softwareentwicklung und hält fest, dass in den meisten Fällen persönliche Vorstellungsgespräche nötig sind. Der Rest waren grösstenteils Senior-, Staff- oder Managerstellen.
Dieses Muster gilt für die ganze Gruppe. Von 46 Inseraten von acht Big-Tech-Namen trugen 32 Senior, Staff, Principal, Lead, Manager oder Architect im Titel. NVIDIA, an der Europaallee, suchte erfahrene Entwicklerinnen und Entwickler für C++ und Rust, für seine Netzwerkchips und eine KI-Netzwerkbibliothek. Microsoft hatte zwei Inserate, beide für das Team von Visual Studio Code und GitHub Copilot in Zürich, das mit TypeScript und Rust arbeitet.
Einen Jobtitel solltest du kennen: Forward Deployed Engineer. Gemeint ist ein Software Engineer, der das Produkt direkt in den Systemen eines Kunden baut und ausliefert, statt am Schreibtisch beim Anbieter. Salesforce hatte drei solche Stellen, Google und Databricks schrieben sie ebenfalls aus, dazu vier Zürcher Start-ups. Zwölf Inserate auf unserer Seite trugen diesen Titel.
Ein weiterer Unterschied steckt im Kleingedruckten. Nur eines der 46 Big-Tech-Inserate erwähnte, dass Remote-Arbeit möglich ist. Die Banken waren da viel offener.
Banken und Versicherungen: Java, Avaloq und 80–100 %
Die Zürcher Finanzfirmen stellen laufend für Java-Backends, DevOps und ihre Kernbankensysteme ein, und sie schreiben Teilzeit und Homeoffice eher aus als andere.
Die ZKB, die grösste Kantonalbank der Schweiz, nennt sich auf ihrer Karriereseite eine der grössten IT-Arbeitgeberinnen im Raum Zürich, mit über 1000 Mitarbeitenden in der IT, die im Kreis 5 arbeiten. Ihre acht Inserate waren meist DevOps-Stellen, teils in kleinen Teams mit eigenem Namen (ein achtköpfiges Team namens Plankton betreibt Zahlungssoftware), dazu Trading und eine Frontend-Stelle für ein Designsystem. Dann kamen die 12 Inserate von Consult & Pepper, einem Personalvermittler: Jedes beschrieb eine ZKB-Stelle im Bereich Client Channels, unter nur zwei Jobtiteln. Zusammengezählt ist die ZKB damit nach Google der am stärksten vertretene Arbeitgeber auf unserer Seite.
Avaloq, eine Kernbankenplattform, tauchte in fünf Jobtiteln von Banken auf: einmal bei der ZKB, einmal bei LGT und in drei der vier Inserate von Raiffeisen, alle für Avaloq-Applikationsentwickler an den Standorten Zürich-Flughafen und St. Gallen. SIX schreibt, dass bis zu 40 % der Woche im Homeoffice möglich sind. VZ VermögensZentrum sucht .NET-Engineers für den Hauptsitz am Paradeplatz, und die Zurich Versicherung, nach eigenen Angaben mit rund 55'000 Mitarbeitenden, sucht Plattform- und Cloud-Engineers in Oerlikon.
Das Muster über 29 Inserate von neun Banken und Versicherungen: Java war der häufigste Skill-Tag, 17 der 29 nannten ein Pensum wie 80–100 %, und 15 erwähnten, dass Remote-Arbeit möglich ist. Mehrere Inserate waren auf Deutsch geschrieben, ein guter Hinweis auf die Arbeitssprache. Die jungen Firmen sind eine andere Welt.
Start-ups und Scale-ups: ETH-Spin-offs bauen KI und Roboter
Die Zürcher Start-ups stellen für KI-Produkte und Roboter ein, und viele von ihnen kommen aus der ETH Zürich.
Dreizehn junge Firmen schalteten 42 Inserate, und mindestens sechs verweisen in ihren Inseraten auf Wurzeln an der ETH Zürich. BLP Digital, ein Spin-off der ETH Zürich und der Universität St. Gallen, baut KI-Agenten, die Abläufe in ERP-Systemen automatisieren, und gibt über 550 Kunden in mehr als 40 Ländern an. DeepJudge wurde von ehemaligen Engineers der Google-Suche gegründet und baut KI-Suche für Anwaltskanzleien und Rechtsabteilungen. RIVR, ein ETH-Spin-off von 2024 mit Lieferrobotern, deren Beine in Rädern enden, schreibt in seinen Inseraten, dass Amazon die Firma im März 2026 übernommen hat. Flink Robotics stammt aus dem Computational Robotics Lab der ETH, LatticeFlow AI wurde von ETH-Forschenden gegründet, und der Drohnenhersteller Wingtra entstand vor über acht Jahren an der ETH.
Bei den Stellen liegt KI vorne: Der Tag AI/ML stand auf 18 der 42 Inserate, häufiger als jeder andere Skill-Tag. Jua, das mit Machine Learning die Erde simuliert, und Odyssey, ein KI-Labor, verwenden beide den Titel «Member of Technical Staff». Langfuse, eine Open-Source-Plattform zum Nachverfolgen und Testen von KI-Anwendungen, schreibt in seinen Inseraten, dass es inzwischen zu ClickHouse gehört. Das Etikett Start-up kann also schon veraltet sein, wenn du dich bewirbst. Ausserhalb der KI baut Blockstream Bitcoin-Infrastruktur, Auterion ein Betriebssystem für Drohnen und Zurich Instruments Steuerelektronik für Quantencomputer.
Hier gab es auch mehrere Einstiege für Studierende: BLP Digital und Flink hatten Praktika, Wingtra eine Junior-Stelle. Lies aber das Kleingedruckte. Im Praktikumsinserat von Flink steht, dass die Firma kein Visum sponsern kann. Öffentliche Arbeitgeber setzen noch früher an.
Öffentliche Arbeitgeber: Kanton, ETH und Stadt
Kanton, ETH Zürich und Stadt stellen weniger Engineers ein als die Privatwirtschaft, aber sie bieten die meisten Lehrstellen, und das einzige Inserat der Stadt gehörte zu den ganz wenigen mit Lohnangabe.
Der Kanton Zürich bezeichnet sich als grössten Arbeitgeber im Kanton. Seine fünf Inserate waren klassische Verwaltungs-IT: ein Applikationsentwickler für die Feuerwehrsoftware der Gebäudeversicherung Kanton Zürich, zwei Applikationsingenieure für SAP HR, ein Testmanager für 12 Monate und eine Lehrstelle. Im Lehrstelleninserat steht, dass der Kanton rund 300 Lernende in 25 Berufen ausbildet, etwa 70 davon in der ICT.
Die ETH Zürich hatte vier Inserate: einen Research Engineer für ein Projekt zur visuellen Programmierung, Flugsoftware für Weltraummissionen, eine Stelle für KI in der Wissenschaft und eine Lehrstelle. Die Stadt Zürich hatte eines, für die Fahrplandaten der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ), und es war eines von nur zwei der 247 Inserate mit einer Lohnspanne. Das Universitätsspital Zürich hatte eine Informatik-Lehrstelle.
Rechne hier eher mit PHP, SAP und Infrastruktur als mit den neusten Frameworks, und beim Kanton mit Inseraten auf Deutsch. Zwischen den Start-ups und dem Staat liegt ein grosses Mittelfeld von Schweizer Firmen.
Weitere Schweizer Arbeitgeber und IT-Beratungsfirmen
Schweizer Firmen ausserhalb der Finanzbranche setzen stark auf C# und .NET, und IT-Beratungsfirmen stellen Engineers ein, die in den Projekten ihrer Kunden arbeiten.
Digitec Galaxus, der Onlinehändler, hatte sieben Inserate, zwei davon für Juniors, mit einem Stack aus C#, .NET und React und einem Satz in einem Inserat, der die Teams gut zusammenfasst: «We build it, we ship it, we run it.» C# stand auf 10 der 22 Inserate dieser Gruppe, ein höherer Anteil als in jeder anderen. Zur Gruppe gehören auch Comparis, das Zürcher Büro von GetYourGuide und Swisscom, deren Plattform- und DevOps-Stellen ein Pensum von 60–100 % zulassen. RUAG, deren rund 3000 Mitarbeitende nach eigenen Angaben die Sicherheit der Schweiz unterstützen, suchte in Seebach Entwicklerinnen und Entwickler für C++ und C#, für Systeme der Netzwerkkommunikation.
Eine Beratungsfirma wie Pro Informatik, Tech'Firm, isolutions oder ti&m ist ein echter Arbeitgeber, der dich anstellt und in Kundenprojekte schickt. Pro Informatik arbeitet nach eigenen Angaben vor allem für Kunden aus der Finanz- und Versicherungsbranche, und mehrere ihrer Inserate betrafen Banksysteme. Pro Informatik, Tech'Firm und isolutions haben alle eine Bewilligung für den Personalverleih, also dieselbe rechtliche Grundlage, auf die sich viele Agenturen stützen.
Was Personalvermittler sind und wie du ihre Inserate liest
Ein Personalvermittler besetzt Stellen für andere Firmen und schaltet die Inserate unter eigenem Namen. Elf Agenturen schalteten 76 der 247 Inserate auf unserer Seite, und ihre Inserate funktionieren anders als die eines Arbeitgebers.
Schau dir die vier grössten an. Evergreen Human Resources hatte 21 Inserate mit einem einzigen Jobtitel, alle «on behalf of our client, an international ICT company based in Zürich», also für einen internationalen ICT-Kunden in Zürich, dessen Name nie fällt. Die 12 von Consult & Pepper waren alle ZKB-Stellen. Unter den 16 Inseraten von ITech Consult waren zwei für eine Bank in Zug, und ein Inserat von Swisslinx galt einer Bank in Basel, obwohl beide Zürich als Arbeitsort angeben. Die zwei Inserate von Marco R. Fuhrer hatten dieselben Titel und Aufgabenlisten wie die zwei von RUAG selbst. Unzulässig ist nichts davon. Das Gesetz verlangt, dass ein Vermittler im Inserat seinen Namen und seine Adresse angibt und dass die Ausschreibung den tatsächlichen Verhältnissen entspricht, aber nicht, dass er den Kunden nennt.
Für dich zählt, mit wem du den Vertrag unterschreibst. Das Schweizer Recht kennt zwei Arten von Agenturarbeit, und für jede braucht es eine eigene Bewilligung des Kantons:

Bei der Vermittlung bringt dich die Agentur mit der Firma zusammen, und du wirst bei der Firma angestellt. Das Gesetz erlaubt dem Vermittler, von dir eine Einschreibegebühr und eine Vermittlungsprovision zu verlangen, die Provision aber erst, wenn ein Arbeitsvertrag zustande gekommen ist. Die Gebührenverordnung begrenzt die Gebühr auf CHF 45 und die Provision auf 5 % deines ersten Bruttojahreslohns, plus Mehrwertsteuer. Auch Firmen bezahlen Agenturen: Evergreen zum Beispiel verspricht Firmen, das Vermittlungshonorar zurückzuerstatten, wenn die neue Person in den ersten drei Monaten wieder geht. Die Agentur darf deine Daten zudem nur so weit bearbeiten, wie die Vermittlung es erfordert, und muss sie geheim halten.
Beim Personalverleih stellt dich die Agentur an, zahlt deinen Lohn und verleiht dich an die Firma. Dein Vertrag mit der Agentur muss Arbeit, Arbeitsort, Arbeitszeiten, Lohn und Kündigungsfrist regeln, und jede Klausel, die von dir Gebühren verlangt oder dich nach Vertragsende am Wechsel zur Firma hindert, ist nichtig. Auf unserer Seite kamen die 19 Agenturinserate mit der Anstellungsart «Vertrag» von ITech Consult, Swisslinx und Coopers, alle drei mit einer Bewilligung für den Verleih.
Prüf die Bewilligung einer Agentur, bevor du deinen Lebenslauf schickst
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) führt zusammen mit den Kantonen ein öffentliches Verzeichnis der bewilligten Vermittlungs- und Verleihbetriebe, und dort steht, welche der beiden Bewilligungen ein Betrieb hat. Wir haben alle 11 Agenturen aus unserer Zählung nachgeschlagen. Alle sind eingetragen: Sechs haben beide Bewilligungen, vier dürfen nur vermitteln, und eine darf nur verleihen.

Eine Agentur, die wie diese nur eine Bewilligung für die Vermittlung hat, kann dich nicht selbst anstellen. Bietet sie dir einen Einsatz auf Vertragsbasis an, frag, wer dein Arbeitgeber sein wird. Findest du eine Agentur im Verzeichnis nicht, frag, welcher Kanton ihr die Bewilligung erteilt hat. Die Seite des SECO zur privaten Arbeitsvermittlung und zum Personalverleih erklärt das System und verweist auf die Adressen der kantonalen Ämter, welche die Bewilligungen erteilen.
So nutzt du diese Liste bei der Jobsuche
Fang mit den Arbeitgebern an, die du direkt erreichst. Schaltet eine Firma ihr eigenes Inserat, bewirb dich dort, auch wenn eine Agentur dieselbe Stelle ausschreibt, wie es im Oktober 2026 bei beiden Stellen von RUAG der Fall war. Folge den oben verlinkten Arbeitgeberseiten auf unserer Seite, die sich aktualisieren, wenn Stellen dazukommen oder wegfallen, und achte auf das Datum der Ausschreibung: Ein Inserat, das drei Monate alt ist, kann eine schwer zu besetzende Stelle sein oder eine, die einfach niemand gelöscht hat.
Nennt eine Agentur den Kunden nicht, frag nach der Firma und dem tatsächlichen Arbeitsort, bevor dein Lebenslauf irgendwohin geht, und prüf die Bewilligung der Agentur im Verzeichnis des SECO. Willst du vier Tage pro Woche arbeiten, schau zuerst bei Banken und Versicherungen, wo 17 der 29 Inserate ein Pensum wie 80–100 % anboten.
Häufige Fragen
- Warum erscheint dieselbe Software-Stelle mehrmals?
- Manche Stellen werden mehr als einmal ausgeschrieben, und ein Inserat kann für mehrere Plätze stehen: Ein Inserat von Swisslinx suchte drei Entwickler. Am 17. Oktober 2026 hatte ein Personalvermittler 21 Inserate auf unserer Seite, alle mit demselben Jobtitel und alle für einen Kunden, den er stets gleich beschreibt und nie nennt. Dieselbe Stelle kann auch einmal vom Arbeitgeber und einmal von einer Agentur kommen. Bewirb dich deshalb nur einmal, und zwar direkt, wo der Arbeitgeber genannt ist.
- Gibt es Software-Jobs in Zürich auch in Teilzeit?
- Ausdrücklich als Teilzeit ausgeschrieben sind wenige, aber viele lassen Spielraum. Von den 247 Inseraten, die wir gruppiert haben, waren 213 Vollzeit und nur eine Handvoll als Teilzeit markiert. Viele Schweizer Inserate geben das Pensum als Spanne an, etwa 80–100 %, was meist heisst, dass auch vier Tage pro Woche möglich sind. Bei Swisscom ging es bis 60 % hinunter.
- Kann ich in Zürich ohne Studium Softwareentwickler werden?
- Ja, über eine Lehre als Informatikerin oder Informatiker EFZ in Applikationsentwicklung oder Plattformentwicklung. Im Oktober 2026 standen fünf Lehrstellen auf unserer Seite, beim Kanton, an der ETH Zürich, am Universitätsspital und bei VZ VermögensZentrum. Drei davon sind für den Lehrbeginn 2027, und VZ nahm Bewerbungen bis zum 11. September 2026 entgegen, also bewirb dich etwa ein Jahr im Voraus.
- Liegt ein Job mit Arbeitsort Zürich immer in der Stadt Zürich?
- Nicht immer. Raiffeisen und Abraxas schreiben Stellen mit Arbeitsort Zürich-Flughafen aus, und der Flughafen liegt ausserhalb der Stadt. Manche Agenturen geben ihr eigenes Zürcher Büro an, obwohl die Stelle anderswo ist: Zwei Inserate von ITech Consult waren für eine Bank in Zug, eines von Swisslinx für eine Bank in Basel. Lies die ersten Zeilen des Inserats, dort steht der tatsächliche Arbeitsort.